Vorträge, Hausarbeiten und der eklige Herbst

Das Semester ist im vollen Gange und jeder Dozent will irgendwas von einem. Hier eine Hausarbeit, da ein Vortrag, momentan wächst mir das alles über den Kopf. Und bei diesem Mistwetter bin ich immer total unmotiviert. Wenn ich morgens im Dunkeln aufstehen muss, kriege ich schon sehr schlechte Laune. Am schlimmsten finde ich allerdings, wenn man im Regen zur Bahn gehen muss, der Wind pfeift einem um die Ohren und der Regen peitscht einem ins Gesicht, ihr habt es wohl schon mitbekommen: ich hasse den Herbst!

Früher als Kind habe ich die kalte, bunte Jahreszeit geliebt, Kastanien sammeln mit meinem Bruder, Drachen basteln in der Schule und leckere Herbstkuchen essen bei Oma, aber von dieser Euphorie ist wenig zu spüren, sie ist einfach weg.

Gut damals wurden mein Bruder und ich zur Schule gebracht, da hatten wir das Problem mit dem nassen, windigen und kalten Schulweg nicht und früher hat es einen nicht interessiert, ob die Frisur ruiniert wird, da hatte man ja gar keine. 😉

Manchmal vermisse ich die Kinderzeit ein wenig, so ein unbeschwertes, glückliches Leben führt man nie wieder, man ist geplagt von Sorgen aller Art und zerbricht sich den Kopf um so Dinge, die einem als Kind egal waren.

Jedenfalls ist das Wintersemester echt nicht schön und ich sehne den Sommer so sehr wie nie herbei. Natürlich freue ich mich auch auf die Weihnachtszeit, winterliche Leckereien, Heiligabend mit der Familie und Silvester als krönender Abschluss des Jahres… und dann? Geht’s gleich Anfang des nächsten Jahres weiter mit den Quälereien in der Uni. Schon jetzt weiß ich, dass ich Anfang Februar 2 Vorträge halten muss und kann mich überhaupt nicht aufs nächste Jahr freuen, das ist doch traurig. Dann kommen Mitte Februar schon die ersten Klausuren. Aber das bringt eben das Jahr mit sich, Klausuren, Ferien, Tests und Vorträge, das Leben des Studenten ist nicht so einfach wie alle immer behaupten.

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Über jsmnk82

Bin eine BA Studentin mit vielseitigen interessen...
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